Schlagwort-Archive: Begriffe

Der HR Turm zu Babel …

… oder unmissverständlich unverständlich …

Kompetenz-Management ist doch eigentlich ganz simpel. Es geht dabei darum, die Performanz eines intersubjektiven Modells sicherzustellen. Doch damit fängt das Problem erst richtig an. Kompetenzen sind eigentlich nicht messbar, sondern nur die wirkungsvolle Performanz daraus. Performanz ist dabei aber inhaltlich nicht zu verwechseln mit dem englischen „Performance“, was wohl der Grund ist, weswegen wir im Deutschen eigentlich das falsche Wort verwenden.

Kompetenzen wären also eher mit Potenzial zu vergleichen, wobei man hier noch unterscheiden müsste, ob unter Potenzial (noch) unbekannte Fähigkeiten oder (noch) unbenutzte Fähigkeiten gemeint sind. Aber wo ist dann der Unterschied zwischen Talenten und Potenzialen? Ist ein Potenzial entwicklungsfähig oder -bedürftig, während ein Talent einfach gegeben ist? Das wären kleine, aber wichtige Unterschiede, vor allem in der operativen und strategischen Kompetenz-, Potenzial- und Talent-Diagnostik.

Dosentelefon

Diagnostik ist ja die genaue Zuordnung von Befunden zu einem Syndrom, also nichts anderes als ein Ursache-Wirkung-Zusammenhang, womit wir wieder bei Kompetenz (Ursache) und Performanz (Wirkung) wären. Könnte man dann nicht auch Talent (Ursache) und Potenzial (Wirkung) diagnostisch zusammen stellen? Oder Talent (Ursache) und Performanz (Wirkung) und Kompetenz (Ursache) und Potenzial (Wirkung)?

Gemein haben aber ja alle vier Begriffe, dass es sich um intersubjektive Modelle handelt. Intersubjektivität bezeichnet dabei die Kombination von Subjektivität und Objektivität, welche in der Praxis auch schon mal objektivierte Subjektivität oder subjektive Objektivität genannt wird.

Nur, wie passen dann Talentperformance, Potenzialtalent und Kompetenzpotenzial in diese Ausführungen? Ehrlich gesagt, habe ich keine Idee und ich glaube es ist auch gar nicht wichtig. Entscheidend ist nur, dass Sie in Ihrem unternehmerischen Kontext oder mit Ihrem Gegenüber klären, worüber Sie gerade sprechen…

Mit besten Grüssen
Andreas Mollet

Weiterempfehlen:

Kompetenzkategorien

Die Trennschärfe wird auf die Probe gestellt

Kompetenzen werden oft in entsprechenden Bereichen zusammengefasst. Dies ermöglicht, unabhängig von einzelnen Kompetenzen Schwerpunkte in der Profilerstellung, Analyse und der Messung zu setzen. Analog zu den einzelnen Kompetenzen sind aber auch diese Zusammenzüge nicht normiert oder inhaltlich allgemeingültig definiert. Die gängigsten in der Praxis anzutreffenden Kompetenzkategorien sind:

Kompetenzkategorien weiterlesen

Weiterempfehlen:

Begriffswirrwarr

Verstehen wir uns eigentlich?

Als relativ moderner Ansatz konnte das Kompetenz-Management noch nicht soweit vereinheitlicht werden, dass die Begrifflichkeiten klar definiert wären. Nachfolgend einige wichtige Begriffe im Kompetenz-Management.

Kompetenz
Skills, Fähigkeiten, Anforderungen
Einerseits die für ein erfolgreiches Handeln vom Unternehmen geforderte, andererseits vom Humankapital vorhandene Grunddisposition.
Kompetenz-Management
Skill-Management
Methode, um die Kompetenzen erfolgreich, praxisorientiert und nutzenstiftend im Unternehmen oder der Organisation zu planen, einzusetzen und zu entwickeln. Begriffswirrwarr weiterlesen
Weiterempfehlen:

Der Begriff Kompetenz

»Schönheit kann Kompetenz nicht kompensieren. Schönheit ist vergänglich, Kompetenz aber nicht.«
Christian Egner

Der Begriff Kom|pe|tenz

Lateinisch competentia = Zusammentreffen

Bevor wir uns eingehender mit Kompetenzen und dem Kompetenz-Management beschäftigen, widmen wir uns zuerst dem zentralen Begriff selbst. Eine etwas ausführlichere Definition rührt vom lateinischen Begriff «competere » her, was soviel wie «zusammentreffen », «ausreichen», «zu etwas fähig sein» oder auch «zustehen» und «zukommen» bedeuten kann. Doch was trifft zusammen, zu was ist man fähig und was steht einem zu? Der Begriff Kompetenz ist wie so Vieles im Kompetenz- Management nicht eindeutig definiert oder normiert, sondern wird im Gegensatz sogar für unterschiedlichste Bereiche verwendet. In der Biologie ist es beispielsweise die Fähigkeit, ausserhalb der Zelle vorliegende DNA aufzunehmen.

Der Begriff Kompetenz weiterlesen

Weiterempfehlen: